Meilensteine auf dem Weg zur DBNE

2010: Halbzeitbericht und Strategie für die zweite Hälfte

2010: Halbzeitbericht und Strategie für die zweite Hälfte

Bei der UN-Generalversammlung im Herbst 2010 legte die UNESCO den offiziellen Halbzeitbericht für die Dekade vor. Auf der Sitzung des UNESCO-Exekutivrats im Oktober 2010 wurde die Strategie für die zweite Dekade-Hälfte verabschiedet.

2009: Weltkonferenz Bildung fĂĽr nachhaltige Entwicklung

2009: Weltkonferenz Bildung fĂĽr nachhaltige Entwicklung

Deutschland war Gastgeber der "UNESCO-Weltkonferenz Bildung für nachhaltige Entwicklung - Startschuss für die zweite Halbzeit der UN-Dekade". Die per Akklamation verabschiedete Bonner Erklärung unterstreicht den Handlungsbedarf der Staaten sowohl in der Politik als auch in der Praxis.

2005: Europäische Leitlinien

2005: Europäische Leitlinien

Im März 2005 haben die Mitgliedstaaten der UNECE in Vilnius (Litauen) mit der "UNECE-Strategie über BNE" die europäischen Leitlinien zur Umsetzung der DBNE verabschiedet und die Weltdekade in Europa offiziell lanciert.

2004: Internationaler Rahmenplan

2004: Internationaler Rahmenplan

Im internationalen Kontext orientieren sich die Aktivitäten zur DBNE an dem im Herbst 2004 von der UNO-Generalversammlung verabschiedeten Rahmenplan (Oktober 2004) der UNESCO, welcher seit August 2005 in einer überarbeiteten Version vorliegt.

2003: Hamburger Erklärung

2003: Hamburger Erklärung

2003 verabschiedet die DUK die Hamburger Erklärung. Damit greift sie den Beschluss der Vereinten Nationen auf und legt ein wichtiges Referenzdokument vor, welches zentrale Ziele für die DBNE formuliert.

2002: Johannesburg summit, Ausrufung der Dekade

2002: Johannesburg summit, Ausrufung der Dekade

2002, anlässlich des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg (Südafrika), ergeht die Empfehlung an die UNO, die Agenda 21 durch die Ausrufung einer Dekade zu unterstützen.

Die Millenniumserklärung, die von der Weltgemeinschaft bereits im Jahr 2000 angenommen wurde, und die aus ihr abgeleiteten Millenniums-Entwicklungsziele dienen zusammen mit den Zielen des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg als Orientierung für internationale Politik und Zusammenarbeit.

2002, am 20. Dezember, beschliesst die Vollversammlung der Vereinten Nationen in ihrer Resolution, die Jahre 2005 bis 2014 als DBNE auszurufen. Ziel ist es, durch Bildungsmassnahmen zur Umsetzung der in Rio beschlossenen und in Johannesburg bekräftigten Agenda 21 beizutragen und die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Die UNESCO wird mit der internationalen Koordinierung der DBNE beauftragt.

1992: Rio Earth summit, Deklaration fĂĽr Umwelt und Entwicklung, Agenda 21

1992: Rio Earth summit, Deklaration fĂĽr Umwelt und Entwicklung, Agenda 21

1992 verabschieden die Vereinten Nationen anlässlich UNO-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (Rio Earth summit) die Rio Deklaration für Umwelt und Entwicklung und den "Fahrplan für das 21. Jahrhundert" – die Agenda 21.

1987: Brundtland-Bericht

1987: Brundtland-Bericht

1987 definiert die Bruntland-Kommission den Begriff "Nachhaltigkeit" wie folgt:

Nachhaltige Entwicklung ist ein andauernder und gesamtgesellschaftlicher Wandlungs- und Gestaltungsprozess, welcher es erlaubt, die Lebensqualität der gegenwärtigen Generationen zu sichern und gleichzeitig die Wahlmöglichkeiten zukünftiger Generationen zur Gestaltung ihres Lebens zu erhalten.

Diese Definition ist im Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Kommission) erschienen. Die Kommission stand unter der Leitung der früheren norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland.