Strategische Ziele der Schweizerischen UNESCO-Kommission
Die Projektgruppe DBNE der Schweizerischen UNESCO-Kommission hat, als Schweizer Vertretung der mit der Federführung beauftragten UNO-Organisation, der UNESCO, strategische Ziele und einen Aktionsplan für die Umsetzung der DBNE in der Schweiz erarbeitet. Diese Überlegungen stellen für die Akteure, die sich in der Schweiz für die BNE engagieren, eine erste Orientierung dar.
Im Einzelnen werden folgende sechs strategische Ziele und Aktionen definiert:
Bekanntmachen der Dekade
Bekanntmachen der Dekade
Verbesserung und Sensibilisierung der öffentlichen Wahrnehmung für die Wichtigkeit der BNE.
In einem ersten Schritt werden die Ziele der DBNE der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie werden auf diesem Internetportal publiziert und können von allen öffentlichen und privaten Akteuren eingesehen werden. Aber auch über die Medien werden relevante Themen, Aktionen und Projekte verbreitet. Zur Konkretisierung der Inhalte der DBNE wird zudem jährlich ein spezifisches Thema lanciert. In einem Forum wird über die im vergangenen Jahr unternommenen Aktionen Bilanz gezogen.
Initiieren von Projekten
Initiieren von Projekten
im Bereich der formellen, informellen und nicht-formellen Bildung und Unterstützung der Akteure bei der Entwicklung ihrer Produkte.
Um Projekte zu initiieren wird von der Projektgruppe DBNE der Schweizerischen UNESCO-Kommission ein Wettbewerb organisiert. Projekte, welche die Werte der BNE mittragen, werden ausgezeichnet und die Gewinner werden bei der Entwicklung und der Umsetzung ihrer Projekte unterstützt. Zudem werden Treffen zwischen verschieden Gruppen und Akteuren organisiert.
Anerkennen und bekanntmachen guter BNE-Projekte
Anerkennen und bekanntmachen guter BNE-Projekte
Best practice, Transfer in die Breite.
Projekte, welche die Werte mittragen und Ziele der DBNE erfüllen, werden als "Aktivitäten der Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung" anerkannt und auf dieser Seite publiziert.
Aufbau und Pflege des Netzwerkes für die Akteure der BNE
Aufbau und Pflege des Netzwerkes für die Akteure der BNE
BNE ist ein integratives Bildungskonzept, welches eine Vielzahl von Akteuren aus Administration, Wirtschaft, NROs, Unternehmen, aber auch aus den verschiedenen Bildungsbereichen, wie Universität, Fachhochschule, öffentliche und private Schule sowie der Zivilbevölkerung umfasst; namentlich die "Koordinationskonferenz BNE" des Bundes und das "Forum BNE". Die Vernetzung dieser Akteure und die Kommunikation nach aussen sind unabdingbar. Mittels Internet, Kontakt-Adressen und Referenz-Listen sowie einer Diskussions-Plattform soll die Kommunikation sichergestellt werden.
Sicher stellen, dass das politische Kader die Förderung der "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) mitträgt
Sicher stellen, dass das politische Kader die Förderung der "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) mitträgt
Die DBNE muss nicht zuletzt auch von den politischen Entscheidungsträgern gefördert und mitgetragen werden. Damit diese Förderung erfolgreich ist, nimmt die Projektgruppe DBNE der Schweizerischen UNESCO-Kommission – wo es möglich ist – Einfluss auf die Strategie-Erneuerung des Bundesrates. Zudem unterstützt die Projektgruppe für die BNE relevante Initiativen, Referenden und politische Anträge.
Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit
Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit
Ohne internationale Zusammenarbeit kann das politische Ziel der DBNE nicht erreicht werden. Die bereits vorhandenen und die zukünftig entstehenden Projekte müssen daher in die globale Diskussion eingebracht werden. Nur so kann aus den Erfahrungen und Positionen anderer Länder und Kulturen gelernt werden.

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